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Hier gibts die Texte für folgende Lieder (einfach draufklicken):
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Auf dass die Sterne nie verlühn
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Waiting for the killing fields
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(geschrieben in Mandalay & Bangkok)
Die allerschoensten maedchen - die gibts in Mandalay
du kannst es mir ruhig glauben - denn ich war ja dabei
ich habe sie BLumen im Haar tragen gesehn
dabei wurd ich verrueckt, denn die warn so wunderschoen!
Ich habe jetzt aufgehoert auf den Füßen zu gehn
Ich uebe jetzt lieber mal auf den Haenden zu stehn
Dabei werde ich mich gegen den Uhrzeiger drehn
und ich unterhalt mich auf ZWERGISCH mit meinen Zehn
Von 7 bis 8 jonglier ich mit Knoblauchzehn
das ist schwer, denn ich kann seit ein paar Tagen nicht sehn
Denn ich trag die Unterhose jetzt ueber den Ohrn
das ist genial - ich fuehle mich wie neugeborn!
Die allerschoensten maedchen - die gibts in Mandalay
du kannst es mir ruhig glauben - denn ich war ja dabei
ich habe sie BLumen im Haar tragen gesehn
dabei wurd ich verrueckt, denn die warn so wunderschoen!
Ja, ich muss schon sagen, Mann ich koennt es nicht ertragen
mit nem dicken, fetten Wagen durch die Gegend hier zu jagen
um es nebenbei zu sagen, man ich wuerde glatt verzagen
muesst ich meinen Proloschlitten dann vor deiner Villa parken
Isoliert von jedem Abfall - Leben ohne jede Wahrheit
doch ich bringe dich zum Fall - ja, ich verschaffe dir jetzt Klarheit
Du musst durch die Strassen gehn - ja dann kannste auch was sehn
um zu leben muss man eben auch an seiner Achse drehn
Komm wir ziehen durch die Welt - dazu brauchen wir kein Geld
komm mal runter auf die Erde - man ich sattel unsre Pferde
und dann ab durch die Mitte und damit das auch so glueckt
werden wir dann auch verrueckt!!!
Die allerschoensten maedchen - die gibts in Mandalay
du kannst es mir ruhig glauben - denn ich war ja dabei
ich habe sie BLumen im Haar tragen gesehn
dabei wurd ich verrueckt, denn die warn so wunderschoen!
TEXT: PHILIPP SCHIFFERS
Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!
Auf dass die Sterne nie vergluehn
Es ist jetzt dunkel, dann kann es ja losgehn
wir werden der Welt zeigen, wie wir abgehn
koennte jemand mal eben die Musik aufdrehn
wir wollen uns heut so richtig - wie Kinder benehmn
Auf dass diese Nacht niemals aufhoert!
Auf dass die Sterne nie vergluehn!
auf das die Musik niemals aufhoert!
auf dass die Blumen nie verbluehn!
Komm, lasst uns singen und tanzen - irgendwo
wir kennen keine Sperrstunde - sowieso
und haben wir morgen Augenringe dann -
kann man sich schminken, MANN!
Auf dass diese Nacht niemals aufhoert!
Auf dass die Sterne nie vergluehn!
auf das die Musik niemals aufhoert!
auf dass die Blumen nie verbluehn!
TEXT: PHILIPP SCHIFFERS Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!
Apu haben sie die Bude abgebrannt
weil sie sich auf staatlichem Besitz befand
jetzt muss er mit seinen Kindern auf der Strasse lebn
dabei hat er fuer den Staat schon nen Arm gegemn
Es ist ueberall das Gleiche - ueberall
es ist ueberall das Selbe - ueberall
es sind ueberall die Gleichen - ueberall
es sind ueberall die Selben
Aischa wurd in ihrem Land gefoltert und gequaelt
sie hat zu laut gesagt, sie haett Oposition gewaehlt
jetzt kommt sie an in Deutschland und sie denkt sie haetts geschafft
und seit dem sitzt sie hier bei uns in Abschiebehaft
Es ist ueberall das Gleiche - ueberall
es ist ueberall das Selbe - ueberall
es sind ueberall die Gleichen - ueberall
es sind ueberall die Selben
Der Kindergarten macht jetzt zu - die Kinder gehn nach Haus
Ab morgen bleiben sie dann doch den ganzen Tag zu Haus
Das muss so sein, denn so ein neuer Tempel, der frisst Geld
das gibts nicht nur in Myanmar, nein auf der ganzen Welt
Es ist ueberall das Gleiche - ueberall
es ist ueberall das Selbe - ueberall
es sind ueberall die Gleichen - ueberall
es sind ueberall die Selben
Ante, sie ist 13 und steht vor dem Bahnhofstor
da faehrt der Buergermeister mit seinem Mercedes vor
der ist zwar alt und haesslich, doch sie braucht das HEROIN
und der Typ sagt:
„JUNKIES GEHOERN HINTER SCHWEDISCHE GARDIEN'“
Es ist ueberall das Gleiche - ueberall
es ist ueberall das Selbe - ueberall
es sind ueberall die Gleichen - ueberall
es sind ueberall die Selben
TEXT: PHILIPP SCHIFFERS Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!
TEXT: PHILIPP SCHIFFERS Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!
Jeden Morgen geht er durch die Gassen seiner Stadt
Er schiebt einen Wagen aus Holz, auf dem er Obst geladen hat
Dann muss er feilschen, damit er heut ein paar Rupien heimbringt
waehrend vom Minarett ein Muezzingesang an sein Ohr dringt
Sie ist wohl das Chaos schlechthin
und sie ist Kettenraucherin
sie ist so arm und doch so reich
und sie schlaeft mit so manchem Scheich
bis oben vollgestopft mit Dreck
dass manch einer an ihr verreckt
und trotzdem ist sie wunderschoen
ueber ihr Adler kreisen sehn
zeigt einen Teil von ihrer Macht
auch wenns an jeder Ecke kracht
siehst du die Farben?
siehst du die Farben? –
Das ist sie…
Delhi
(siehst du die Farben?)
Fuers Sparen hat er lang gebraucht
und sich eine Rikscha gekauft
jetzt lauert er den Touris auf
und schlaegt noch ein paar Rupien drauf
und ab und zu verkauft er Opium
die Polizei kuemmert sich gar nicht drum
weil die ganz gern Bakschisch kassiern
waehrend die kleinen Leute friern
doch auch die brauchen wohl das Geld
das Frau und Kind am Leben haelt
Sie ist wohl das Chaos schlechthin
und sie ist Kettenraucherin
sie ist so arm und doch so reich
und sie schlaeft mit so manchem Scheich
bis oben vollgestopft mit Dreck
dass manch einer an ihr verreckt
und trotzdem ist sie wunderschoen
ueber ihr Adler kreisen sehn
zeigt einen Teil von ihrer Macht
auch wenns an jeder Ecke kracht
siehst du die Farben?
siehst du die Farben? –
Das ist sie…
Delhi
(siehst du die Farben?)
...Füühse in der
Hand...
Wenn man die Tage zusammen zählt
an denen du vor Anstand gähnst -
tritt einfach ins Licht und sag dir:
Auf ewig geht das nicht!
Ey Mann, nimm deine Füße in die Hand
ich warte auf dich an ´nem Strand
mit meiner Klampfe in der Hand
in einem fernen Land
An unserm Strand Mann, bleiben wir dann
Denn wenn die Luft irgendwie salzig schmeckt
ist irgendwo ein MEEER versteckt
auch wenn mans nicht auf Anhieb checkt
da ist kein Hund verreckt
An unserm Strand Mann, bleiben wir dann
Und wenn du Wasser auf den Zehen spürst
Einige Zeit durch Wellen schlurfst
dann kommst du irgedwann mal an
unter ner Kokospalme warte ich dann!
An unserm Strand Mann, bleiben wir dann
TEXT: PHILIPP SCHIFFERS Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!
Es ist dann wohl das Beste
wenn ich mich mal frag
ob ich eigentlich noch
alle Tassen bei mir trag
Denn noch vor ein paar Stunden
war alles wunderbar
doch nachher melde ich mich an
beim Spiesserseminar
Dabei hat es begonnen
naja wie halt zu oft
da gehste grad spazieren
und da triffste unverhofft
in ihren Uniformen
mit Schlagstoecken dabei
ne Horde Angstverbreiter
die sind bei der Polizei
Ich dachte mir sei ruhig
und schleich dich dran vorbei
mit denen willste sicherlich
doch keine Keilerei
jedoch einer von denen
ich werd rot bis zu den Ohrn
saeuselt mit ner Frauenstimme:
DU HAST WAS VERLORN!
Sie gibt mir ihre Tasche
die ich vergessen hab
und waehrenddesssen merk ich schon
wie lieb ich sie hab
Sie ist ganz bestimmt anders als die anderen
Sie ist ganz bestimmt nicht machtgeil und korrupt
Sie traegt ihre Uniform nur weil sie muss
Ich hoffe nur dass sich dass nicht als Irrtum entpuppt
Entschuldigung, duerft ich sie heut zum Essen ausfuehrn
gerne auch vornehm, klar - ich oeffne dir alle Tuern
natuerlich koennen wir auch zum Polizeiball gehn
oder heut abend erstmal meine Freunde festnehmn!
(meine Freunde festnehmnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn)
TEXT: PHILIPP SCHIFFERS Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!
So viele Nächte habe ich nun schon in einem Bus verbracht
das ist OK wenn man erkennt: IM REISEN LIEGT DIE MACHT
und du bist ja nie echt allein, denn da ist was in deinem Kopf
deine Musik und eben all das, was du erlebt hast so oft!
Und du triffst so viele Menschen - von überall auf dieser Welt
und da geht es ab beim Reisen, wie in einem Zirkuszelt
Du bist der Clown mit roter Nase, der sich tollpatschig anstellt
Da ist ein Fakir und ein Tiger - dafür reist du um die Welt
Und die Seiltänzerin die Schöne, nach der dreht sich jeder um
Doch auch die Messerwerferstory geht mit Kratzern wohl noch rum
Ja und dann fragst du dich warum man das denn überhaupt mitmacht…
…Im Reisen liegt die Macht
…Im Reisen liegt die Macht
ey man, im Reisen liegt die Macht!
Good for Travellers to be!
How many nights did I try to sleep in any fucking bus
That´s OK if you can see: IT´S GOOD FOR TRAVELLERS TO BE!
And usualy you are not alone, cause there is something in your mind
That´s your music and all that what you have seen all the time
And you meet so many people from every part of the world
And it´s going on dear traveller – like in a circus show
You´re a stupid clown with red nose who is falling on the ground
There´s a tiger and a wizard, that´s why you travel around
And the dancer – she´s a beauty – everybody looks at her
And this dangerous artistnumber – with scratches you´ll survive for sure
And then you ask yourself why do you have to take all what you see….
…It´s good for travellers to BE!
TEXT: PHILIPP SCHIFFERS Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!
HAHA! das trifft sich gut, dass mir gerade keiner zuhoert
so kann keiner erfahrn´, wer ich in Wirklichkeit bin
so kann ich ohne dass man mich erwaehnt ruhig existieren
und zieh aus der Verschwiegenheit gewaltigen Gewinn
Ich schleiche mich ganz langsam an und werde dich besiegen
denn gleich, da greift die Gier nach dir und die ist Teil von mir
wenn du alles um dich vergisst - mit Schaum vor dem Mund zugreifst
bin ich in meinem Element und DU GEHOERST SCHON MIR!
Gebt mir was ich will (schreist du!)
Ich weiss, was ich brauch!
Schau jetzt nicht zurueck!
Die Lust frisst dich jetzt auf!
So mancher will mich zwingen dazubleiben, dann verschwind ich
Mancher nimmt sich das Leben - wenn er mich verliert
Ich bin ja auch tabu und damit frei von allen Zwaengen
und meine groesste Staerke ich lebe UNGENIERT!
Gebt mir was ich will (schreist du!)
Ich weiss, was ich brauch!
Schau jetzt nicht zurueck!
Die Lust frisst dich jetzt auf!
TEXT: PHILIPP SCHIFFERS Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!
Die See die ist heut ziemlich rauh
und wenn ichs mir ueberleg
ist das schon das ganze Leben so
(sowieso)
Bis jetzt hab ichs ganz gut geschafft
der Versuchung zu wiederstehn
denn bei solchen Wellen
kann man ganz schnell untergehn´
Haie kreisen unter mir
doch immer nur mit dem Strom
und manch einen den erwischen sie
wer weiss das heute schon
Doch ich reis weiter ohne Ziel
und doch mit einem Sinn
so geb´ ich mich ganz ohne Druck
der Liebe hin
So heisst es: Die Welt die ist so klein
Doch ich hab nicht genug gesehn´
ich kann mich immerzu veraendern
und trotzdem noch gradestehn
Und dreh ich mich - dreht sich die Welt
und bleib ich stehn - wird sie vergehn
wer fuer Respekt und Liebe lebt
der wird auch Neuland sehn
Neuland - Neuland
Neuland - Neuland
Nimm keine Waffe in die Hand
wenn du der Liebe dienst
und nimmst du die als Waffe
hast du alle eh besiegt
Hab keine Angst vor boesen Geistern
die aus Vorurteil bestehn´
denn wenn sie reisen werden sie
von selbst vergehn´
Neuland - Neuland
Und du spuerst kribbeln in den Zehen
weil du tanzen willst
aber du traust dich nicht
weil du damit dein Ansehn´ killst
Doch spuer die Kraft in deinem Bauch
die ist viel staerker als ein Bild
dass man zerstoert, wenn man es
mit Liebe stillt
Neuland - Neuland
TEXT: PHILIPP SCHIFFERS Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!
Our homes so many miles away
But what is home come think about it
You say a place you wanna stay
I never wanted to stay somewhere
So you say home is where your heart is
And now I´m waiting for the day
when I´ll see you again
I´m counting every single secound – away again
Holding your picture- black and white – again
Waiting for a move from picture girl – in vain
Or not in vain?
TEXT: PHILIPP SCHIFFERS Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!
In der Rue Dumas an Spaetnachmittagen
im Herz Pondicherrys nicht weit ab vom Meer
zwischen franzoesischen Hauesern im Schatten
dort wo man kaum glaubt, dass man in Indien waer
da blinzeln die Jungen nach oben zum Fenster
um vielleicht einen Blick von Shika zu sehn
vielleicht kommt ihr Bruder - und dann gibt es Schlaege
der kann das Interesse der Jungs nicht verstehn
S - wie ihr Sari - gruen flatternd im Wind
H - wie ihre Haare, die zu Zoepfen gebunden sind
I - wie intime Blicke, die sich so mancher erhofft
K - wie ihr Koerper, von dem traeumen zu viele zu oft
A - wie ihr Anmut, wenn sie durch die Rue Dumas schwebt
dass ein jeder sich denkt, dass er nur fuer Shika lebt
In der Rue Dumas da hoerte man Schreie
der Vater der Schoenen, der fluchte und schlug
mit seinen Haenden gegen die Waende
die Mutter sass schweigend da und sah ihm zu
Shika war verschwunden - seit ein paar Stunden
und die Polizei, die war laengst informiert
ein Unbekannter war eingedrungen
und hatte scheinbar ihre Tochter entfuehrt
S - wie ihr Sari - gruen flatternd im Wind
H - wie ihre Haare, die zu Zoepfen gebunden sind
I - wie intime Blicke, die sich so mancher erhofft
K - wie ihr Koerper, von dem traeumen zu viele zu oft
A - wie ihr Anmut, wenn sie durch die Rue Dumas schwebt
dass ein jeder sich denkt, dass er nur fuer Shika lebt
2 Fischerknaben hatten sie gefunden
als sie grade Wellen fingen im Meer
das Salzwasser hatte an ihr genagt
und die Leute erzaehln, sie war nur noch halb so schwer
S - wie ihr Sari - gruen flatternd im Wind
H - wie ihre Haare, die zu Zoepfen gebunden sind
I - wie intime Blicke, die sich so mancher erhofft
K - wie ihr Koerper, von dem traeumen zu viele zu oft
A - wie ihr Anmut, wenn sie durch die Rue Dumas schwebt
dass ein jeder sich denkt, dass er nur fuer Shika lebt
Die Rue Dumas hat an Glanz verloren
und strahlt auch die Sonne orangerot hinein
die Strasse wurd aelter und so ihre Jugend
vergessen ist Shika - es sollt wohl so sein
Doch einer der Maenner, die sie damals liebten
geht heut noch mit Stock ihre Strasse entlang
sieht zu ihrem Fenster und neigt seinen Kopf
vor der Schoenheit die nur der Tod bezwang
TEXT: PHILIPP SCHIFFERS Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!
+
Die Tage sind so schnell vergangen
und die Naechte warn zu kurz
hat keine Zeit mich mal zu fangen
und keine Zeit fuer den Absturz
Der nach mir griff mit seinen Klauen
er wollt mich in die Tiefe ziehn
doch das lies ich mir nicht gefalln
so konnt ich neue Wege gehn
Es staubt unter meinen Fueuehsen
und ich weiss, was das heisst,
ich weiss was das heisst
Es geht weiter hinterm Meer!
Na klar ein bisschen Schiss vor gestern
ist natuerlich schon dabei
auch ein bisschen Angst vor morgen
denn das holt einen schnell ein
Doch der Moment ist ueberragend
ueberwiegend und es wert
Dass man ihm sein Leben opfert
das war bei mir noch nie verkehrt
Es staubt unter meinen Fueuehsen
und ich weiss, was das heisst,
ich weiss was das heisst
Es geht weiter hinterm Meer!
So setze ich die Wege fort
und somit bin ich schon am Ziel
und trotzdem immer auf der Suche
denn wer wagt, gewinnt schon viel
Fall hin und wieder auf die Schnauze
denn das ist es wirklich wert
na klar als Fortbewegungsmittel
waehl ich den Esel vor dem Pferd
Es staubt unter meinen Fueuehsen
und ich weiss, was das heisst,
ich weiss was das heisst
Es geht weiter hinterm Meer!
TEXT: PHILIPP SCHIFFERS Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!
Kambodscha, April 1975 - der Bürgerkrieg war grad vorbei
hoffen auf den Aufstieg - "Ab jetzt da sind wir frei!"
Eine neue Regierung nimmt die Macht in seine Hand
"Eine neue Chance --- Für unser Mutterland"
"Sie gaben
ihre Familien auf - für Gleichheit und Gerechtigkeit"
"Wir werden sie unterstützen, denn zum Aufschwung ist es höchste Zeit!"
"Die Bomben sind verhallt!" - "Auch wenn uns Minen um die Ohren fliegen!"
"Doch jetzt wird alles anders - öffnet die Tür --- für das Pol Pot Regime!"
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Die Männer warn als erste dran - die ham sie mitgenommen
die, die wohl zuviel wussten - und gefährlich weise warn
und dann aus Angst vor Rache - waren Fraun und Kinder dran
ins S21 Gefängnis --- in Phnom Penh gefahrn
Waiting for the Killing fields to die
14 bis 20.000 Menschen durchlebten die Qualen im S21 - einem ausgemusterten Schulhaus
das eher Folterkammer war als Knast - "Wie lange hälst es du aus?!"
Unter
Stockhieben, Elektroschocks gibt man fast jede Unterstellung zu!
die andere Zeit atmet man Dreck und weiß: "Der Nächste, der bist du!"
Dein Kopf in Wassereimer eingetränkt -
gibs zu, dann kriegst du die Todesfolter als Geschenk
Die Arme hinterm Rücken festgeschnürt
und dann an den Händen an nen den Galgen gehängt...
---
Von Phnom Penh nach Choeung Ek deportiert
und dann an diesem Ort pervers exekutiert
Massengräber - nach Geschlecht getrennt
hier wurden 17.000 Menschen in den Tod gedrängt
--
Waiting for the Killing fields to die -
Kambodscha 2007 - noch immer sind dem Land die Tretminen geblieben
auf den Killing Fields wurden die Schädel der 17.000 Menschen
in Gedenken an die Opfer des Pol Pot Regiems gestapelt
ganze 7 Menschen entgingen dem Tod, nachdem sie Gefangene im S21 waren.
Waiting for the Killing fields to die
"Die Bomben sind verhallt!" - "Auch wenn uns Minen um die Ohren fliegen!"
"Doch jetzt wird alles anders - öffnet die Tür --- für das Pol Pot Regime!"
TEXT: PHILIPP SCHIFFERS Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!
(für fast alle Rucksackreisenden)
Und schon wieder mal der Rucksack viel zu schwer
der Bus, die Bahn die Riksha nicht grade bequem
ein neues Zimmer fuer 2 Naechte oder mehr
denn danach - wirds wieder weitergehn
Doch bevor es soweit ist, setz dich erstmal zu mir her
sag mir nur kurz wie du heisst und danach erzaehl mir mehr
Denn du weisst, kommst du erst heim,
friert dein Abenteuer ein
keiner ist dafuer bereit
und kann deine Sprache verstehn
in einer andern Wirklichkeit
denn die ist weit - viel zu weit entfernt
Also dann schiess mal los, wo bist du denn gewesen
warst du in Pakistan, vielleicht auch in Tunesien
hast du am Kap der Hoffnung neue wecken duerfen
oder mit Lim in Chinatown Jasmintee schluerfen
warst du in Sydney, Shanghai oder Kopenhagen
durch welche Staedte hast du den Rucksack getragena
Hast du in Berastagi einen Vulkan bestiegenj
oder in Auroville beim Meditiern geschwiegen
Doch bevor es soweit ist, setz dich erstmal zu mir her
sag mir nur kurz wie du heisst und danach erzaehl mir mehr
Denn du weisst, kommst du erst heim,
friert dein Abenteuer ein
keiner ist dafuer bereit
und kann deine Sprache verstehn
in einer andern Wirklichkeit
denn die ist weit - viel zu weit entfernt
Wie lange zieht es dich schon weiter
du Weltfriedentraumtanzfighter
Laos, Thailand, Vietnam
Rio oder Amsterdamm
Doch das ist es erst gewesen
bist du ueberall gewesen
Reisender auf Lebenszeit
dir ist gar kein Weg zu weit
Doch bevor du es vergisst, setz dich erst mal zu mir her…
TEXT: PHILIPP SCHIFFERS Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!
(geschrieben in Yangon / Myanmar)
Maechtige, alte Haeuser broeseln langsam auseinander
Die Strassen volle Haendler, PickUps tierisch ueberfuellt
Pagoden - mit Gold ueberschuettet glaenzen ueber Daecher
du hast dich durch das Chaos und ein Menschenmeer gewuehlt
Der Typ neben dir spuckt die rote Farbe auf den Boden
die er aus seiner bittren Betelnuss gewonnen hat
er traegt ein weisses Hemd - darunter einen Wickelrock
sieht sich verstohlen um, bevor er was zu sagen hat
"Vor ein paar Tagen gab es in der Stadt 5 Explosionen
es wurde dabei niemand verletzt und jeder weiss
wer hinter all dem steckt, wer will die Angst in dem Land schueren
hier arbeiten doch alle fleissig und scheuen keinen Schweiss."
Die Kindheit hat auch er in diesem Labyrinth der Sinne
mit Abenteuern, Liebe und mit Moenchsgewand verbracht
sein Vater war Schriftsteller und er starb im Staatsgefaengnis
weil er in einem Kurzbericht Zensur bemaengelt hat.
Und maechtig ueberragt eine Pagode
Die Shwedagonpagode seine Stadt
und sie sieht seit 2500 Jahrn alles
worueber man hier in Yangon zu schweigen hat
Er wohnt in einem von vielen Haeusern der fruehern Kolonialherrn
die muessen weichen, denn die hat wohl jemand satt
so verliert auch diese Stadt noch an Geschichte
vielleicht weil sie wohl auch in Zukunft an Geschichte
noch viel zu viel zu ertragen hat
Und maechtig ueberragt eine Pagode
Die Shwedagonpagode seine Stadt
und sie sieht seit 2500 Jahrn alles
worueber man hier in Yangon zu schweigen hat
TEXT: PHILIPP SCHIFFERS Keine unerlaubte Vervielfältigung erlaubt – vor allem keine schlechte!